Die Folgen

Was ist FAS bzw. FASD?

FAS (oder auch FASD) ist die Abkürzung für „Fetales Alkoholsyndrom“ und fasst die deutlich sichtbaren nachgeburtlich diagnostizierten Schäden von Kindern aufgrund von Alkoholkonsum der Mutter zusammen.

Unter ARND sind die alkoholbedingten neurologischen Störungen zusammengestellt. ARBD bezeichnet die alkoholbedingten Geburtsschäden, die selten direkt erkennbar sind. Sie äußern sich meist in anderen Diagnosen, wie beispielsweise die der AD(H)S – dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.

FAS bzw. FASD betrifft nicht ausschließlich Familien, in denen Suchterkrankungen eine Rolle spielen. FAS bzw. FASD kann in allen Familien vorkommen!

Nicht nur das Trinken von Alkohol ist gefährlich. Meiden Sie auch alkoholhaltige Lebensmittel und Medikamente!

Welche Folgen hat der Alkoholkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit später für die Kinder?

Die Kinder mit FAS bzw. FASD sind häufig nicht in der Lage, ein eigenständiges Dasein zu führen – auch als erwachsene Personen nicht. Das bedeutet, dass sie oft ihr ganzes Leben lang auf die Unterstützung und Hilfe von anderen angewiesen sind.

Neben den körperlichen Beeinträchtigungen zeigen viele Kinder und Jugendliche ein ähnliches Verhalten wie bei AD(H)S. Dies äußert sich in:

  • Hyperaktivität
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Impulsivität
  • Erregbarkeit/Irritierbarkeit
  • Gefühlsstörungen
  • unsozialem Verhalten
  • Lernstörungen

Kinder und Jugendliche mit FAS oder FASD haben ein deutlich erhöhtes Risiko, später selbst einmal suchtkrank zu werden. Zudem ist die Entwicklung hin zur Suchterkrankung viel schneller.

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